KINDERGARTEN

MÜRZHOFEN
Ein offenes Haus


(
Kinder haben ein Recht auf Bildung.
Dieses Recht wird nicht erst mit Schuleintritt wirksam, sondern bereits mit Geburt, denn Kinder lernen von Geburt an
.


Das Kindergartenteam:


ANDREA 

GURDET 

(Leiterin, Kindergartenpädagogin, Horterzieherin)
seit 1984 im Haus


BARBARA

HERING

 (Kinderbetreuerin, Tagesmutter)
seit 2003 im Haus

 SABINE IROUSCHEK (Kinderbetreuerin)
seit 2008 im Haus


Unser Kindergarten- ABC

Liebe Eltern,

mit dem Kindergarteneintritt beginnt für Ihr Kind und für Sie ein neuer Lebensabschnitt.

Verlässt das Kind nun seine vertraute Umgebung, so muss es sich den noch fremden Lebensraum erst erobern.

Dies bedeutet, dass es sich für ein paar Stunden von Mutter/ Vater lösen muss, sich in unbekannten Räumlichkeiten aufhalten wird, fremde Erwachsene anerkennen und sich in einer Gruppe fremder Kinder behaupten muss. Es kann nun nicht einfach zurück zur Familie gehen, wann es will.

Das ist für jedes Kind eine große Leistung.

Auch für Sie ist das Loslassen nicht einfach.

Ist doch Ihr Kind jetzt auf dem Weg zum Großwerden und entwächst schön langsam dem gewohnten Familienbereich. Fremde Erwachsene werden zum Miterzieher Ihres Kindes.

Es erlebt andere Erziehungsmethoden und Erziehungsstile und muss sich damit auseinandersetzen.

 

Bei unserer familienergänzenden Erziehung steht natürlich das Kind im Mittelpunkt. Unsere Arbeit ist geprägt durch gegenseitige Akzeptanz, Partnerschaftlichkeit und Mitverantwortung aller. Wir legen deshalb großen Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen.

ü?r diesen erlebnisreichen Weg wünschen wir allen Zuversicht, Geduld, Liebe und Vertrauen.

Wir freuen uns, dass wir Ihr Kind ein kleines Stück des Lebensweges begleiten dürfen.

 Ihr Kindergartenteam! 

Adresse

Kindergarten Mürzhofen

Turmgasse 7

8644 Mürzhofen                                                 

Tel. und Fax.: 03864/2919

E- mail: kiga.muerzhofen@aon.at

Erhalter: Gemeinde Mürzhofen 

Allgemein Wichtiges

Unser Kindergarten ist ein Jahresbetrieb und ist während des ganzen Jahres mit Ausnahme der festgesetzten Ferien, sowie der Samstage, Sonntage und der gesetzlichen Feiertage geöffnet. In unserem eingruppigen Kindergarten befinden sich momentan 25 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren.

Der Kindergartenbesuch ist seit Sept. 2011 aufgrund des Stmk. Kinderbetreuungsförderungsgesetzes 2008, LGBl. Nr. 104/08 für Schulanfänger gratis, für die anderen Kinder wird je nach Höhe des Familieneinkommens ein Kindergartenbeitrag bis max. € 120,-- gemäß den Landesrichtlinien eingehoben.

Ein Regiebeitrag von einmal jährlich 80 Euro oder zehnmal 8 Euro pro Monat muss im Kindergarten abgegeben werden. Damit werden nachweislich besondere Aktivitäten und Materialien finanziert wie zum Beispiel:

Vollwertige Lebensmittel für regelmäßiges Kochen und Backen, besondere Künstlerpapiere, Öl- und Stofffarben, Ton und dazu Kosten fürs Brennen, T-Shirts, Liederkopien im Jahreskreis, Kinderarbeits- und Mandalablätter, Konzeption, Jahreszeitung, Fotos im Jahreskreis auf CD, Projekt- Konzert-, Ausflug-, Theaterzuschüsse  und vieles mehr.

Die Öffnungszeiten betragen bis zu 6 Stunden, also von 7 Uhr bis 13 Uhr, da wir die Halbtagsform in unserem Haus führen. Um auch einen ruhigen ungestörten Spielverlauf gestalten zu können, empfehlen wir den Eltern die Kinder von 7 Uhr bis 8 Uhr 30 zu bringen und von 11 Uhr 30 bis 13 Uhr wieder abzuholen. Dazwischen bleibt die Eingangstür aus Sicherheitsgründen verschlossen.

Zu den Ferien gehören:

Hauptferien: Von dem Freitag im Juli, der frühestens auf den 4. Juli und spätestens auf den  10. Juli fällt, bis zum zweiten Montag im September.

Weihnachtsferien: Vom 24. Dezember bzw. vom 23. Dezember, sofern dieser auf einen Montag fällt, bis einschließlich 6. Jänner.

Semesterferien: Vom dritten Montag im Februar bis einschließlich dem darauf folgenden Samstag.

Osterferien: Vom Samstag vor dem Palmsonntag bis einschließlich Dienstag nach Ostern.

Weitere freie Tage: alle gesetzlichen Feiertage, Josefitag, Allerseelen und Dienstag nach Pfingsten.

Aufnahmekriterien

Die Aufnahme eines Kindes erfolgt nach dem vollendeten dritten Lebensjahr, soweit Plätze vorhanden sind. Vorrangig werden Kinder, die vom Wohnort sind und die der Einschulung vom Alter her näher sind, aufgenommen. Kinder aus Nachbarorten können nicht berücksichtigt werden. Einladungen zur Kindergarteneinschreibung werden den Familien in Mürzhofen rechtzeitig zugesandt.

Über die Aufnahme der angemeldeten Kinder entscheidet die Kindergartenleitung im Einvernehmen mit dem Erhalter.

Aufsichtspflicht

Bitte achten Sie immer darauf, dass Ihr Kind persönlich von der Pädagogin oder der Betreuerin begrüßt und verabschiedet wird. So ist sichergestellt, dass Ihr Kind als anwesend registriert wird. Die Aufsichtspflicht beginnt mit der Begrüßung und endet mit der Verabschiedung. Bedenken Sie auch, dass wir die Kinder nur uns vertrauten oder mit uns abgesprochenen Personen übergeben dürfen. Für den Weg zum Kindergarten und den Weg nach Hause sind die Eltern verantwortlich.

Ausflüge

Ausflüge und Spaziergänge in die nähere Umgebung sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Achten Sie darauf, dass die Kinder aus diesem Grund auch immer der Jahreszeit entsprechend gekleidet in den Kindergarten kommen. Bei Ausflügen und Ausfahrten mit Bus oder Bahn bitten wir um Verständnis, dass wir zusätzlich einen Unkostenbeitrag einheben, sollte es den monatlichen Regiebeitragsrahmen sprengen. 

Bildungsauftrag

Der Kindergarten hat die Aufgabe die Gesamtentwicklung des Kindes zu sehen. Seine Persönlichkeit zu unterstützen, Originalität und Kreativität zu entwickeln und zu fördern - unter besonderer Berücksichtigung kultureller und religiöser Erfahrungen -  und seine Gemeinschaftsfähigkeit zu stärken.

Bildungs- und Erziehungsbereiche

Übergeordnet geben wir hier eine Kurzzusammenfassung dieser Bereiche bekannt. Wer genaueres zu den Bildungszielen wissen möchte, kann dies jederzeit gerne in unserer Kindergartenkonzeption nachlesen.

Werteorientierung und Religiosität/ Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte/  Interkulturelle Erziehung/ Sprache und Literacy/ English flies through the Kindergarten/ Mathematische Grunderfahrungen/ Naturwissenschaften und Technik/ Umwelt/ Ästhetik, Kunst und Kultur/ Musik/ Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport/ Gesundheit/ Kneippen im Kindergarten/ Informations- und Kommunikationstechnik, Medien/ Computerunterstütztes Spielen. 

Bitte

Bei Unklarheiten, Verständigungsschwierigkeiten oder Problemen die das Kind und unsere Einrichtung betreffen, sprechen Sie uns bitte immer gleich an. Für ausführliche Gespräche oder Vertrauensgespräche ist es ratsam, einen Termin mit der Leiterin und Pädagogin zu vereinbaren. Jedes dieser Gespräche unterliegt der Schweigepflicht. Sie ist gerne und immer für Sie da.

 Christliche Erziehung

Das Kindergartenjahr lehnt sich auch an unseren kirchlichen Jahreskreis an, d.h. wir feiern Erntedank, St. Martin, Nikolaus, Weihnachten und Ostern. Um diese Feierlichkeiten herum werden den Kindern die dazugehörenden biblischen Geschichten und Legenden, Sitten und Gebräuche und somit der Festhintergrund und die Festvorbereitung näher gebracht.

Wir begegnen sehr offen allen verschiedenen Religionen, deren Religiosität und Glauben.

Computer im Kindergarten

 

 

 

 

 

Beinahe in jeder Familie begegnen die Kinder schon von Kleinstkind an dieser Technisierung, d.h. sie wachsen damit bereits auf.

Der Einsatz des Computers im Kindergarten steht immer im sozialen Kontext und somit in einem gruppendynamischen Spiel- und Lernzusammenhang. Bei uns wird nicht nur allein mit dem Computer gespielt. Im Gegenteil die Gruppe erkundet, sucht, erlebt und lernt im gemeinsamen Spiel. Dabei wird natürlich auf die Gefahren dieses und anderer Medien eingegangen und der richtige Umgang damit auch als gesunde, sinnvolle Basis für später näher gebracht.

Demokratie

Bei uns sollen sich die Kinder in demokratische Verhaltensweisen einüben. Wir akzeptieren die Kinder als Partner und helfen ihnen, ihren Platz in der Gruppe zu finden. Sie lernen andere wahrzunehmen und sich mitzuteilen, die eigene Meinung durchzusetzen und auch zurückzustehen.

Das geht nicht ohne Konflikte, sodass das Kind lernen muss, diese konstruktiv zu lösen. Wir unterstützen Ihr Kind dabei, damit es mit all seinen Bedürfnissen ein Teil der Gemeinschaft wird. 

Der erste Kindergartentag

Am ersten Kindergartentag brauchen alle Kinder:

Ein Jausentäschchen, bei Bedarf auch schon eine kleine Jause ohne Getränk.

Hauspatschen oder geschlossene Sandalen mit hellen Schuhsohlen. Beschriften Sie bitte diese unbedingt schon zu Hause mit dem vollen Namen des Kindes.

Für alle weiteren wichtigen "Mitbringdinge" liegt am Garderobenplatz jedes Kindes an diesem ersten Tag, eine schriftliche Information bereit.

Dreckig

Ein weiters Ziel unserer Arbeit ist es, dem Kind die Möglichkeit zu geben, ausgiebig zu spielen, zu werkeln und sich zu bewegen. Achten Sie bei der Auswahl der Kleidung darauf, dass sich Ihr Kind frei bewegen und auch einmal schmutzig werden kann. 

Eigentumslade

Jedes Kind hat im Gruppenraum eine Eigentumslade, die mit seinem Garderobenzeichen gekennzeichnet ist. Hier können die Kinder kleinere selbst gestaltete Kunstwerke, Zeichnungen ablegen, um sie am nächsten Tag im Kindergarten zu vollenden oder sie können hier von daheim mitgebrachte Schätze aufbewahren. Insbesondere die frei gestalteten Zeichnungen sollen hier gesammelt werden, damit daraus ein Zeichenheft gemacht werden kann. So können wir für Sie die motorische und grafische Entwicklung Ihres Kindes dokumentieren, damit einzelne mit nach Hause genommene Bilder nicht achtlos verschwinden.

Wertschätzen und loben Sie bitte jedes dieser Kunstwerke, denn damit bestärken Sie Ihr Kind und es wird sich durch die Freude am Tun bestens weiterentwickeln. 

Elternarbeit

Sie ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Der Kontakt zu Ihnen und das Wissen um die häusliche Situation helfen uns dabei, die Kinder kennen und verstehen zu lernen. Elternarbeit findet in unserem Haus in Form von Tür- und Angelgesprächen, Einzelgesprächen nach terminlicher Absprache, Schnuppervormittage, Elternabende, Elternwand- und Informationstafeln, Elternbriefe, Konzeption, Elternbox im Eingangsbereich bei der Elternecke, Kurse für Eltern, Jahreszeitung, Liederkopien im Jahreskreis, angemeldeten Besuchen am Vormittag, Fotodokumentation auf CD`s und durch gemeinsame Feste und Feiern statt. Im Interesse Ihrer Kinder freuen wir uns, dass sich die Eltern dadurch auch untereinander kennen lernen und auf eine gute und intensive Zusammenarbeit mit allen.

 

Englisch im Kindergarten

 "English flies through the Kindergarten" hat bei uns im Bildungs- und Erziehungsbereich "Sprache und Literacy" seine Verankerung. Die Bildungsinhalte sind an die Europäischen Bildungsziele für frühen Fremdsprachenerwerb angelehnt.

Englisch soll vor allem Spaß machen: "Englisch kann man spielen". Die Inhalte stammen immer aus dem Erfahrungsbereich der Kinder. Die Aneignung der Sprache erfolgt mit allen Sinnen und durch ständiges wiederholen. Bekanntes wird immer wieder neu verpackt eingebracht. Der Schwerpunkt liegt auf der gesprochenem Sprache und dem Hörverstehen.

In kleinen Einheiten begegnen die Kinder täglich in spielerischer Form dieser Sprache, z.B. beim Würfelspiel oder beim Turnen, Malen, Singen, Kochen, Betrachten von Bilderbüchern... u.v.m.

Entschuldigung

Wenn Ihr Kind nicht in den Kindergarten kommen kann, aus welchem Grund auch immer, bitten wir Sie uns telefonisch zu informieren. Hier nochmals unsere Nummer: 03864/ 2919!

Die günstigste Zeit wäre von 7 Uhr bis 8 Uhr 30 oder sprechen Sie Ihre Nachricht auf das Band.

Feste und Feiern

     

Neben den kirchlichen Festen erleben die Kinder: Geburtstagsfeier, Faschingsfest,  verschiedene Themenfeste, Schülerfest, Familien- Sommerfest, und Feste die der Höhepunkt von Projekten sind.

Fotos

Einmal jedes Jahr besucht uns der Fotograf. Der Termin wird immer rechtzeitig bekannt gegeben. Die Möglichkeit auch Geschwisterkinder fotografieren zu lassen besteht nach vorheriger Absprache mit der Leiterin.

Bilder, die vom Team bei den verschiedensten Anlässen von Ihrem Kind gemacht werden, bekommen Sie am Ende des Jahres auf eine CD gebrannt.

Freispiel

   

Kinder erfassen spielend die Welt. Im Freispiel hat Ihr Kind die Möglichkeit Spielpartner, Spielraum, Material, Spielinhalt und Zeitspanne frei zu wählen. In der Freispielphase wird das Kind dazu angeregt, Eigeninitiative zu entwickeln und sich in Selbständigkeit zu üben. So lernt es kindgemäß neue Materialien zu begreifen, trainiert Konzentration und Ausdauer, erlebt andere Kinder, findet Freunde und lernt besser mit Konflikten und Misserfolgen umzugehen.

 Fundgrube

Bei so vielen Kindern und in einem so großen Haus kann es schon passieren, dass ein Kleidungsstück einmal nicht zu finden ist. Kleidungsstücke, die auch nach mehrmaligem Erkundigen nicht mehr zuzuordnen sind, legen wir in einen Korb der sogenannten Fundgrube, im Eingangsbereich. Werden sie dort nicht abgeholt, bewahren wir sie in unserer Reservewäschekiste auf. 

Garten

Der großzügige Außenbereich schließt südseitig an das Gebäude an und ist zur Sicherheit der Kinder passend eingezäunt.

Im Sommer 2006 wurde der Garten neu gestaltet und verfügt seither über:      

1 Baumhaus mit verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten,  1 Balancier- Steg, 1 Dreistufenreck, 1 Netzspielgerät mit Möglichkeiten zum Klettern, Hanteln, Kriechen und Krabbeln, 1 großer Hügel mit Rutsche, 1 durch Zaun gesicherter Schaukelplatz mit mehreren Schaukeln, 1 großzügige Sandgrube, daneben einen Brunnen mit Wasserrad und 3 Matschebenen und eine große, freie Wiesenfläche. Die Bewegung, besonders in der frischen Luft, ist ein primäres Bedürfnis der Kinder. Es stärkt das körperliche und seelische Wohlbefinden. Spiel und Spaß und elementare Bewegungsformen ohne Leistungsdruck, stehen dabei im Vordergrund.

Aufgewertet wird der Garten ebenso durch:

1 großen Ahornbaum, 2 Apfelbä?umen, 1 Kirschbaum, 1 Zwetschkenbaum, 1 Birnenquittenbaum, Himbeer- und Brombeersträucher, 1 Kornelkirschenstrauch,  1 Kräuterschnecke mit einem Minibiotop, 1 kleinen Nutzgartenarten und einem Frühbeet, 1 Weidenhaus,  1 Haselnussbusch und mehrere Ziersträucher. Somit können Veränderungen in der Natur, das Bepflanzen, Wachsen und Ernten hautnah erlebt werden. Mehrere kindgerechte Gartentische und Bänke ermöglichen im Freien auch diverse Tischspiele, Mal- und Bastelaktionen, die Jausengestaltung bei passender Witterung und vieles mehr.

 

Geburtstage

An diesem besonderen Tag steht das Geburtstagskind im Mittelpunkt. Zum Geburtstagritual gehören der Sternzeichenjahreskreis aus der Montessoripädagogik, Geburtstagslieder, Kerzen, ein festlich gedeckter Tisch, Geburtstags- Wahlfreunde und natürlich die Wunschjause. Unsere Eltern können sich mit ihrem Kind aus mehreren Buffetvorschlägen ein Gericht aussuchen. Von Süßigkeiten zu diesem Anlass nehmen wir Abstand. Alle anderen Kinder brauchen an diesem Tag keine Jause mit zu bringen. 

Gesundheitserziehung

Physisches und psychisches Wohlergehen sind wichtige Voraussetzungen für ein langes, aktives und gelungenes Leben. Die Grundlagen hierfür werden im frühen Kindesalter gelegt. Der Kindergarten hat neben den Familien die Aufgabe und die Chance, diese Grundlagen zu stärken und zu fördern.

Gesundheitsförderung ist auch Bildungsförderung im umfassenden Sinn:

           

  • Bewegungserziehung, Rhythmik, Tanz und Sport- auch an der frischen Luft und Sinneswahrnehmungen sind wichtige Grundlagen um sich die Welt anzueignen.
  • Spielerische Übungen aus: Yoga, Kinesiologie, Motopädagogik, Meditationen aber auch Fantasiereisen ergänzen unsere Gesundheitserziehung im Kindergarten.
  • Wissen über Nahrungsmittel, Essenszubereitung, gesundes Essen, Esskultur  werden vermittelt und vorgelebt.
  •     
  • Körper, Körperpflege und Zahnhygiene sind wichtige und alltägliche Themen für eine Gesundheitsförderung im Kindergarten.
  • Grundwissen über Sexualität erwerben und darüber sprechen können- z.B. angenehme und unangenehme Gefühle, "Nein" sagen lernen?
  • Geschlechtssensible Erziehung im Kindergarten soll bewusst Rahmenbedingungen schaffen, die eine Chancengleichheit und Gleichberechtigung der Geschlechter ermöglicht.
  • Besprechen von Unfallgefahren in der engeren und der weiteren Umgebung unserer Kinder- dazu gehört auch die Verkehrserziehung, sind lebenswichtige Ziele.

 Gruppenbezeichnungen

Zu den "Störchen" gehören die Vorschulkinder unseres Hauses und alle anderen gehören zur Gruppe der "Frösche". Natürlich pflegen wir an erster Stelle das gemeinschaftliche Zusammenspiel. Doch von Zeit zu Zeit werden Spiele nur für die Storchgruppe, aber auch nur für die Froschgruppe angeboten. So können wir die Kinder entsprechend in ihrem Entwicklungsstand beobachten, fördern und unterstützen, damit sich sowohl die Persönlichkeit als auch das Selbstbewusstsein noch besser weiterentwickelt.

Hygiene

Wir achten besonders darauf, dass die Kinder vor dem Essen, nach dem Toilettengang und nach dem Spiel im Freien, ihre Hände waschen. Aus Hygienegründen benutzen wir nur Flüssigseife aus dem Seifenspender und Papierhandtücher.

Für verschnupfte Nasen nehmen wir Papiertaschentücher. Der Vorrat an 100er Packungen Taschentücher wird bereits in der ersten Woche eingesammelt.

 Ideen

 

 

 

 

 

Nicht nur unsere Ideen gestalten den Kindergarten- Alltag, sondern wir greifen auch die Ideen der Kinder auf.  Dabei sprechen wir vom sogenannten situationsorientierten Ansatz. Herzlich gerne nehmen wir genauso die Ideen und Anregungen von Ihnen, liebe Eltern an.

 Informationen

Ergänzend zum Punkt Elternarbeit muss noch erwähnt werden, dass auch große Schriften an der Eingangstür informieren.  Besondere Kindergartenveranstaltungen werden durch Plakate in Plakatständern für die Öffentlichkeit aufgezeigt und im Ort verteilt aufgestellt.

Interkulturelle Erziehung

Interkulturelle Erziehung heißt wörtlich eine Erziehung zwischen Kulturen (inter = zwischen). Ein Prozess der Auseinandersetzung zwischen zwei oder mehreren Kulturen. Es ist der Versuch eines gleichberechtigten Miteinanderlebens und Voneinanderlernens von Menschen verschiedener Kulturen. Um den Begriff Interkulturelle Erziehung noch besser verstehen zu können, ist es zunächst einmal notwendig, sich mit dem Begriff Kultur näher zu befassen:

    

  1. Kultur äußert sich in Gebräuchen, Festen, Kleidung, Essen, Religion, Musik sowie Kunst jeder Art, Medizin und Wissenschaft
  2. Sie drückt sich aus in Moralvorstellungen, Traditionen, Lebensweisen und nicht zuletzt auch in der Erziehung

Wir versuchen:

  • Alle Kinder und ihre Familien in ihrem jeweiligen kulturellen Selbstverständnis zu akzeptieren und zu unterstützen
  • Gemeinsamkeiten zu entdecken und herauszuarbeiten
  • Vorhandene Unterschiede und Gegensätze nicht zu verwischen sondern ihre Vielfalt als Bereicherung zu verstehen und zu nützen

Von einigen interkulturellen Projekten der vergangenen Kindergartenjahre können wir bereits berichten:

  •          Cuba, die Heimat einer Kindergartenmutti

  •          Indienerlebnisse mit Shivani aus Neu Dheli

  •         Joanne aus Australien und das Didgeridoo kennenlernen

  •         Amerika, Großbritannien und der englischen Sprache mit Natascha begegnen

  •         IKU- Afrika spielend erleben mit Fred Ohenhen

  •         Afrikanisch Kochen und Trommeln für unsere Eltern usw.

 

Jahresthema

         

In erster Linie auf Grund unserer Situationsbeobachtungen und durch die Anregung der Kinder, manchmal auch durch die Ideen der Eltern, steht bei uns jedes Jahr unter einem besonderen Thema. Wir hatten beispielsweise schon: "Mit Musik durchs Jahr", "Kinder- Künstler- Konstrukteure", "Eine Weltreise mit Felix", "English flies through the Kindergarten", "Medienerziehung- Computerunterstütztes Spielen",  "Gesundheitserziehung- Kneippen mit Kindern" usw. Das Miteinbeziehen der Eltern, spezieller Fachleute, Öffentlichkeit und der Umwelt zu den einzelnen Themen wertet unsere Projekte auf.

 Jahreszeiten

Unsere pädagogische Planung richtet sich unter anderem ebenso nach den vier Jahreszeiten.

Sie werden durch Spaziergänge und Waldtage, Bücher, Gespräche mit Sachwissen, Experimente, didaktische Spiele, gestalterische Tätigkeiten usw. näher gebracht. 

Jause

Wir pflegen die gleitende Jausenform in unserem Haus.

Ein Jausentisch mit 6 Plätzen wird von den Kindern selbst mit Tischset, Teller und Häferl gedeckt. Die Jause (ohne Getränk) wird von zu Hause mitgebracht. Wer durstig ist, schenkt sich Tee mit Saft gesüßt ein oder nimmt sich einfach nur Wasser als Durstlöscher. Bei der Jause legen wir Wert auf eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung.

Einige Vorschläge dazu:

    

  1. Vollkornbrot oder Gebäck mit Butter, Topfenaufstriche, Käse, fallweise mit Wurst
  2. Joghurt oder Müsli
  3. Gemüse und Obst der Saison, Nüsse
  4. Süßigkeiten, Knabbergebäck oder ähnliches, sollen kein Bestandteil unserer Jause sein.

Nach der Jause wird der Jausenplatz von jedem Kind wieder sauber gemacht. Bitte verpacken Sie die Jause in Dosen oder Butterpapier (keine Alu- oder Plastikfolien verwenden, denken Sie an Müllvermeidung!)

Die Vorteile dieser Jausenform:

Die Kinder werden bei ihren Aktivitäten nicht gestört. Sie kommen jausnen wann, mit wem, so lange und wie viel sie möchten. Aber auch gar nicht! Bei uns werden die Kinder zu nichts gedrängt oder gar gezwungen!

Kleidung

Bedenken Sie bitte, dass Ihr Kind auch schmutzig wird. Die Kleidung sollte zweckdienlich sein, also beim Spielen, Bewegen und Basteln nicht behindern.

Sollte einmal ein kleines "Malör" passieren ist es gut, dass wir bereits im September ein Wechselgewand für jedes Kind, bestehend aus: Unterhose, Socken, ev. Jogginganzug, in einem Leinensackerl bei uns aufbewahren.

Als Turnbekleidung brauchen alle Kinder rutschfeste Gymnastikpatschen, Turnhose- und Turnleibchen oder einen Turnanzug.

Für das Spielen im Freien ist wind- und wetterfeste Kleidung angemessen. Matschgewand und Gummistiefel sind bei uns im Kindergarten ein Muss und werden das ganze Jahr über im Kindergarten gelassen werden. Für die Winterzeit besteht ebenso die Möglichkeit Schianzug oder Overall am Garderobenplatz des Kindes zu deponieren.

So sind wir bei jedem Wetter jahrein, jahraus bestens gerüstet.

Ob Wechselwäsche, Turnbekleidung, Matschgewand, Gummistiefel, Winterausrüstung, all diese Kleidungsstücke bitte unbedingt mit Namen versehen!

 Krankheit

Die Eltern sind verpflichtet, dass sie die Kinder frei von ansteckenden Krankheiten in den Kindergarten bringen. Bei schwerwiegenden Krankheiten und Infekten wie Masern, Röteln, Windpocken, Lungenentzündung brauchen wir eine Unbedenklichkeitserklärung vom behandelnden Arzt.

Bitte benachrichtigen Sie uns telefonisch sofort, wenn Ihr Kind krank ist!

Kochen und Backen

Regelmäßig, ja sogar wöchentlich wird bei uns im Kindergarten in der "Kleinen Küche" gearbeitet. Die Zutaten für unsere Gerichte und Bäckereien sind grundsätzlich frisch und vollwertig. Von Zeit zu Zeit gehen wir mit kleinen Kindergruppen sogar selbst einkaufen. Besonders intensiv (beinahe jeden Tag!) gekocht und gebacken wird im Herbst. Unsere Eltern bringen für das Erntedankfest große Mengen an Obst und Gemüse in den Kindergarten, das wir verarbeiten dürfen. An  den Koch- und Backtagen brauchen die Kinder keine zusätzliche Jause von daheim. Wir geben solche Tage auch immer bei der Wochentafel im Gang zur Garderobe bekannt.

 

Kneippen im Kindergarten

Wir haben diesen Gesundheitsschwerpunkt als Jahresprojekt 2007/08 bei uns eingeführt.

Kneipps Lehre basiert auf 5 Elementen, die zusammengehören, sich überschneiden und ein umfassendes Gesamtgefüge bilden:

   

  1. Bewegung: ist ein Grundbedürfnis und stärkt unser körperliches und seelisches Wohlbefinden. Spiel und Spaß und elementare Bewegungsformen ohne Leistungsdruck stehen dabei im Vordergrund.
  2. Ernährung: Gesunde Kinder fühlen sich wohl in ihrer Haut, sind aktiv und voller Lebensfreude. Die gesunde Ernährung trägt wesentlich zur Erhaltung der Gesundheit bei, deshalb empfiehlt sich eine ausgewogene vollwertige Mischkost, natürlich mit genügend Spielraum für Essgenuss.
  3. Wasser: Die Natur bringt ein großes Angebot an natürlichen Reizen, das der Mensch braucht, ihm aber immer mehr verloren geht. Deshalb ist es für Kinder wichtiger denn je, die Natur mit allen Sinnen zu erschließen über Erlebnisse, Erfahrungen und Experimentierfreude.
  4. Kräuter und Heilpflanzen: Der direkte Umgang mit dem Schatz der Natur fördert das Verständnis für die Einbettung des Menschen mit all seinen Grenzen in den Lebenskreislauf. Die Entwicklung zum Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt und dem eigenen Körper wird unterstützt.
  5. Lebensordnung/ Seelisches Wohlbefinden: ist Grundvoraussetzung um sich den Lebensanforderungen offen stellen zu können. Für Kinder sind insbesondere Angenommensein, Geborgenheit, Zuverlässigkeit, Vertrauen und Kontinuität die Stützpfeiler für innere Ordnung.   

    

 Lernen

Unser Kindergarten will mit seinem Konzept die Familienerziehung ergänzen. Dabei steht die  kindliche Gesamtförderung an erster Stelle.

Bei uns passiert das Lernen auf spielerischer Basis. Bereits intensives und lustvolles Spiel ist kindliche Form des Lernens. Wir möchten mit unseren Angeboten das kindliche Interesse wecken.

In unserem Haus kommt es nicht darauf an, dass ein Ziel oder Wissen in einem bestimmten Zeitraum  erreicht wird. Vorrang vor dem sachbezogenen Lernen hat das soziale Lernen im täglichen Miteinander. Dies ist die Grundlage zum Erwerb der Schulfähigkeit.

Denn wisse: "Kinder lernen nicht erst ab dem Schuleintritt, sie lernen von Geburt an!"

Mitbringtag

Jeden Montag dürfen die Kinder Spielsachen von zu Hause mitbringen. Achten Sie bitte darauf, dass es nur ein Spielzeug ist, nicht zu groß aber auch nicht zu wertvoll ist. Kriegsspielzeug, Game boy oder andere computerartige Spiele dürfen nicht mitgenommen werden! Die Kinder sind für ihre Spielmaterialien selbst verantwortlich. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir nicht auf alle mitgebrachten Spielsachen aufpassen können.

An anderen Wochentagen ist das Mitbringen der Spielzeuge nicht erwünscht!

 Morgenkreis mit Kinderkonferenz

Der Morgenkreis ist eines der wichtigsten Rituale in der Gruppe.

Hier finden sich alle zusammen und kommen auch einmal zur Ruhe.  Jeder wird gesehen und jeder wird begrüßt. Dieses morgendliche Treffen nimmt gerade den neuen Kindern die Angst vor der großen Gruppe, fördert Vertrauen und Zufriedenheit unter den Kindern und stärkt außerdem das Selbstbewusstsein des Einzelnen, der sich hier in dieser Kinderkonferenz mitteilen kann.

 Offenes Haus- Offenheit

 

  • Die Kinder sprechen uns mit dem Vornamen an und auch allen Eltern bieten wir sehr gerne das "Du" an.
  • Gibt es einmal Probleme oder haben Sie eine Beschwerde, dann sagen Sie es uns bitte. Wir wollen "dicke Luft" vermeiden und suchen nach einer gemeinsamen Lösung.
  • Das Freispiel findet in den verschiedenen Funktionsräumen statt. Das ganze Haus und jeder Winkel wird bespielt. Die Kinder organisieren sich selbst mit ihren Garderobenkärtchen an der Magnettafel.
  • Wir haben bereits auch behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder integriert. Mit Kindern mit Down Syndrom, Blinde und stark Sehbehinderte, Spastiker und mit schwer hörgeschädigten Kindern haben wir schon erfolgreich gearbeitet.
  • Bei uns ist genügend Platz für alle Menschen, gleich welcher Rasse oder Nation. Mehrere interkulturelle Begegnungen hat es bei uns schon gegeben.   
  • Offen sind wir auch in der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen vor Ort. Beispielsweise: Schule/ Gemeindeamt/ Feuerwehr/ Rettung/ Polizei/ Tierarzt/ Praktischer Arzt/ Zahnarzt/ Gärtnerei?
  • Jedes Jahr werden wir von Praktikantinnen der BAKIP. Bruck/Mur  und von Schnupperschülern an berufsorientierten Tagen besucht.
  • Wenn Bedarf ist, kommt auch das IZB-Team - ein Psychologe, eine Sonderkindergärtnerin, eine Logopädin- zu uns ins Haus.
  • Nach terminlicher Vereinbarung können uns auch Eltern, Pädagoginnen und Interessierte am Vormittag besuchen.
  • Die gute Zusammenarbeit mit unserer Fachberaterin Sonja Gaberz und der Fachabteilung 6B der Landesregierung liegt uns auch sehr am Herzen.

Pädagogischer Leitfaden

"Erziehungsarbeit ist Beziehungsarbeit"

Wir möchten uns den Kindern als Bezugsperson im Kindergarten anbieten, die sie in ihrer Entwicklung partnerschaftlich begleitet. Dies geschieht als Ergänzung des elterlichen Erziehungsauftrags in Zusammenarbeit mit der Familie. Ein Kind lernt viel durch Nachahmung und Identifikation. Dabei kommt der Persönlichkeit der Erzieherin in ihrer Vorbildfunktion eine entscheidende Bedeutung zu. Das erfordert eine Haltung, die von Echtheit und gegenseitiger Akzeptanz bestimmt ist, die Bedürfnisse des Kindes erkennen, aber auch ihm gegenüber verdeutlichen kann. Erziehungsarbeit ist sehr vielschichtig. Es gilt durch Beobachten mögliche Defizite des Kindes zu erkennen, aber auch seine Stärken bewusst zu machen und ihm Hilfestellungen zu geben, die seinem Wunsch nach Selbstfähigkeit entgegenkommen- im Sinne von Maria Montessori. Die Notwendigkeit, individuelle Bedürfnisse mit den Belangen der Gruppe zu koordinieren, erfordert von der Pädagogin ein hohes Maß an Einfühlsamkeit und Flexibilität.

Unsere Arbeit mit den Kindern wird sowohl von der Montessoripädagogik, als auch von der Reggio- Pädagogik beeinflusst.

    Montessori-Pädagogik:

Durch die Schnelllebigkeit in der heutigen Zeit erleben die Kinder viele Reize, die sie nur oberflächlich wahrnehmen können. Der Leitspruch von Maria Montessori:

"Lass mir Zeit!" und "Hilf mir es selbst zu tun!" soll uns aufmerksam machen auf Ruhe, Geduld, Sicherheit und Aufmerksamkeit. Kurz: Dem Kind Zeit für seine Entwicklung geben. In unserer Montessoriecke befinden sich Spiele für: Sinnesschulung, Übungen des täglichen Lebens, Mathematik, Sprachentwicklung, und kosmische Erziehung.

Reggio-Pädagogik:

Sie ist kein Modell, sie ist vielmehr eine Erziehungsphilosophie, bei der die Rechte der Kinder und ein reflektiertes Bild vom Kind eine zentrale Stellung einnehmen. Reggio-Pädagogik konkretisiert sich in der Weise des pädagogischen Denkens, Wahrnehmens, Fühlens und (professionellen) Handelns. Dabei spielen auch die Rahmenbedingungen der elementarpädagogischen Praxis bei uns eine Rolle. Sie bilden die alltäglichen Umstände für den Dialog und die Interaktion mit Kindern, auch wenn sie der Weiterentwicklung oder Veränderung bedürfen.

      Ein großes Anliegen in Hinblick auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes sind uns diese

    3 Ebenen:

1. ICH- Kompetenz

Wie geht das Kind mit sich selbst um? Das Kind soll seine Persönlichkeit   entdecken, stärken und positiv entwickeln.

2. WIR- Kompetenz

Wie geht das Kind mit anderen um? Das Kind soll lernen, auf andere zuzugehen und Rücksicht zu nehmen. Dabei soll es sich mit seinen Stärken und Ideen in die Gemeinschaft einbringen.

3. SACH- Kompetenz

Ganzheitliches Lernen steht im Vordergrund unserer Arbeit. Lernen mit Kopf, Herz und Hand: Mit allen Sinnen die Welt begreifen, mit Freude forschen und entdecken.

Persönlichkeit

Jedes Kind ist bereits eine Persönlichkeit. Es soll sich so wie es ist, mit all seinen Eigenheiten angenommen fühlen. Besondere Interessen und Fähigkeiten des einzelnen Kindes wollen wir entdecken und fördern.

Polster

Zu Kindergartenbeginn bringen die Eltern für jedes Kind einen kleinen Polster ca. 40cm x 40cm und den dazupassenden weißen Überzug mit.

Die Kinder verzieren ihn dann mit Stoffmalfarben um ihren eigenen Polster besser zu erkennen. Er dient zum Kuscheln in der Kuschelecke, wird bei der Rhythmik, bei Meditationen oder beim Morgenkreis im Bewegungsraum verwendet u.v.m?..

 

Projektarbeit

 

 

 

 

 

Neben unserem Jahresthema entstehen auch immer wieder kleinere Projekte. Diese thematischen Projekte entstehen aus Beobachtungen, Erlebnissen, Gesprächen und Impulsen der Kinder, wie auch durch Einbringen der Eltern. Sie wachsen als Projekte, wenn im Prozess der kindlichen Aktivität die Fragen der Kinder Zeit, Raum und Material erhalten. Den Erwachsenen kommt die Rolle des dialogischen Begleitens zu, dazu gehört das Beobachten, Dokumentieren und Impulsgeben als Herausforderung und Zumutung von Themen.

Qualitätssicherung

Es ist für uns wichtig, die bereits vorhandene Qualität zu sichern und weiter zu entwickeln. Qualität bedeutet für uns ein Höchstmaß an Bildung, Betreuung, Erziehung und Orientierung an der kindlichen Lebenswelt. Die Qualität zeigt sich in der Art und Weise, wie wir unsere Bildungs- und Erziehungsziele umsetzen und sich bestimmte Vorgehensweisen im Alltag auswirken. Im Teamgespräch reflektieren wir unsere pädagogische Arbeit. Wir sind ständig bemüht, diese zu verbessern und unsere Stärken zu forcieren. Deshalb sind regelmäßige Fortbildungen des ganzen Teams von großer Bedeutung.

Regeln

Regeln sind wichtig, um mit anderen in einer Gruppe harmonisch zusammenzuleben. Regeln und Grenzen sind notwendig um den Kindern Orientierung zu geben und Werte zu vermitteln. Darum sagen wir: So wenig Regeln wie möglich - doch  so viel Regeln wie nötig!?

Snoezelenecke

Snoezelen (sprich snuseln) ist ein Kunstwort aus dem Niederländischen (von snuffelen- riechen, schnüffeln und doezelen- ruhen, dösen). Wir haben eine durch Vorhänge abgetrennte Ecke mit Lichteffektspielen, ruhiger Musik, Tastmaterialien und Düften ausgestattet. Diese Ecke soll ohne Ablenkung und Reizüberflutung durch das Umfeld, die Sinneswahrnehmung fördern und die Kinder zur Entspannung führen.

 Spiel und Spaß

Diesen beiden Begriffen messen wir höchsten Stellenwert bei. Spiel ist nicht gleich Spielerei, sondern der Hauptberuf eines jeden einzelnen Kindes. Im Kindergarten unterscheiden wir unter Freispiel und dem angeleiteten Spiel. Angeleitete Spiele  werden vom  pädagogischen Personal situationsorientiert angeboten, von den Kindern freiwillig genutzt und machen somit auch immer Spaß. Beide Spielformen können ineinander übergehen.

Termine

Wichtige und besondere Termine werden neben der allgemeinen Elterninformation, zusätzlich an der Wochentafel im Gang zur Garderobe angeheftet. Zugleich bietet diese Wochentafel ständige Einblicke, was zum jeweiligen Projekt oder Schwerpunkt mit den Kindern gerade gemacht und erarbeitet wird.

 Unfall

Sollte ein Unfall passieren, werden zuerst Sie und der Notarzt benachrichtigt. Verletzte Kinder werden mit dem Krankenwagen und nicht vom Personal transportiert. Um richtige Erste- Hilfe leisten zu können geht das Kindergartenteam in regelmäßigen Abständen zu Kursen des Roten- Kreuzes.

 Übergang zur Volksschule

Seit Jahren bemühen wir uns in Zusammenarbeit mit dem Direktor der VS- Allerheiligen und den LehrerInnen für unsere Kinder einen vertrauensvollen Übergang zu gestalten. Gegenseitige Einladungen und Besuche, Projektbesichtigungen und Lesefeste, gemeinsame Aktionen, Konzerte oder gemeinsame Elternabende u.v.m.  sollen dabei helfen.

Vorschulerziehung

Häufig kommen im letzten Kindergartenjahr Eltern auf uns zu und fragen, ob wir Vorschulerziehung anbieten. Dazu ist folgendes zu sagen: "Alles was ein Kind vom 1. Kindergartentag bis zum Eintritt in die Schule bei uns spielerisch erlebt und erlernt ist Vorschulerziehung!" Mit unserer Arbeit schaffen wir die allgemeinen Voraussetzungen für das schulische Lernen. Statt die kognitiven Leistungen im besonderen Maße zu fördern (z.B. Vorschulblätter mit speziellen Übungen), sollte das Kind im Kindergarten vor allem Raum für soziale und emotionale Erfahrungen haben. Denn: "Nur ein Kind das ausreichend spielen konnte, kann auch ausdauernd lernen!"

Waldtage

Ein bis zweimal im Monat wandern wir für einen Vormittag lang mit der ganzen Gruppe, in den nahe gelegenen Wald der Familie Fladischer. Ausgerüstet mit passender Kleidung und Rucksack und mit Wanderjause geht es los. Durch Erforschen, Experimentieren und gezielte Angebote im Wald (Waldsofa bauen, Tannenzweige für Advent holen, Winterfütterung der Tiere, Zusehen beim Baumfällen, den Waldbach erforschen) werden die Kinder in allen Wahrnehmungsbereichen gefördert. 

 XY- ungelöst?

Nun hoffen wir noch, dass viele Ihrer Fragen zu unserem Kindergarten nicht ungelöst bzw. unbeantwortet geblieben sind.

Zähneputzen

Wir nehmen seit vielen Jahren schon am kostenlosen Prophylaxeprogramm der Landesregierung teil. Dazu kommt viermal im Jahr Frau Andrea Jonke, eine Zahngesundheitserzieherin zu uns ins Haus. Sie untersucht auch die Zähne aller Kinder, um eventuell die Eltern über den Zustand des Gebisses zu informieren.

Neben dieser Zahngesundheitserziehung mit Frau Jonke, bieten wir ab jetzt das tägliche und sorgfältige Zähneputzen für die Kinder an. Durch die Neuanschaffung der notwendigen hygienischen Aufbewahrung für Zahnputzbecher und Bürsten, können sich die Kinder wieder in der richtigen Putztechnik üben. Dabei erfahren sie die wichtigsten Zahnputzregeln und was gesund oder weniger gesund für Zähne und Körper ist.

 

Zeit

Allen die unser Kindergarten- ABC gelesen haben, wollen wir an dieser Stelle für das Interesse und für ihre Zeit, sehr herzlich danken.